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Ups & Downs

Highlights of Norway …


Der September war für mich mein Monat der Reisen. Kaum war ich bzw. waren wir zuhause schon mussten wir die Koffer für eine nächste Reise neu packen und spätestens zwei/drei Tage später machten wir uns auf den Weg. Es war einfach perfekt. Ich wünschte jeder Monat würde so sein 🙂

Unseren Urlaub in Norwegen hatten wir bereits im April gebucht und ich hab auch zügig angefangen mich über die Wanderungen zum Preikestolen, Kjerag & Trolltunga zu informieren. Leider, leider haben wir nur eine Wanderung machen können, da entweder das Wetter nicht ideal war oder die Saison um da hoch zu gehen bereits zu Ende war. Einerseits war die Enttäuschung echt groß aber andererseits, ist das ein Grund noch mal in das wunder- wunderschöne Norwegen zurückzukehren. Norwegen hat mich total verzaubert, ich habe mich in das Land der Märchentrolle verliebt. Es war Liebe auf den ersten Blick!

Mein absolutes Highlight der Reise war selbstverständlich die Wanderung zum Preikestolen. Ich wollte sie unbedingt machen, egal was kommen würde. Da unser Haus auch „ganz in der Nähe“ des Startpunktes gelegen war, war dies umso mehr Grund es durchzuziehen, obwohl es mir schon ein bisschen mulmig war.

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Der Tag hat gut angefangen und wir saßen um 10 Uhr auf der Fähre von Stavanger nach Tau und näherten uns dem Ziel. Ein Bus brachte uns zum Parkplatz an dem die Wanderung beginnt. Auf der Fahrt dahin habe ich bereits etwas weiche Knie gehabt, aber nichts da!!! „Das wird bis zum bitteren Ende durchgezogen! Also reis dich zusammen!“ habe ich mir gedacht und marschierte los. Bereits die ersten Meter ging es steil nach oben und wir kamen alle ins Schnaufen. Gott sei Dank gab es auf der 2,5 stündigen Wanderung auch flache Abschnitte, sodass man auch mal durchatmen konnte. 😀 Wie in den Erfahrungsberichten auf TripAdvisor (die ich tausend mal durchgelesen hatte) kann ich ebenfalls bestätigen, dass allein schon der Weg zum Ziel atemberaubend und ein sehenswertes Erlebnis ist.

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Laut den Info-Broschüren, die wir im Touristenbüro in Stavanger erhalten haben, ist das die am häufigsten gelaufene Strecke in ganz Norwegen. In der Tat waren sehr viele Leute an diesem Tag unterwegs. Preikestolen ist definitiv eine Touristenattraktion. Bis Ende September kann man auch an einer geführten Wanderung zum Preikestolen teilnehmen. Hätte sich niemand erbarmt mit mir da hoch zu gehen, so wäre ich auf die Art & Weise hoch gegangen. Der Weg ist echt anstrengend, aber es lohnt sich. Und ganz ganz wichtig richtiges Schuhwerk und gaaaanz viel Wasser mitnehmen!!! Und noch ein Tipp: Zwiebellook ist die angesagt! Das Wetter kann sich schlagartig verändern. Mal ist es zu warm, mal zu kalt, dann regnet es ein paar Minuten, dann hört es wieder auf.

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Endlich ans Ziel angekommen zu sein und auf der Platte zu stehen, ist ein überwältigendes Gefühl. Man hat es also tatsächlich geschafft und es ist einfach unbeschreiblich!Ich habe auf jeden Fall Respekt vor der Höhe, inbesondere wenn man am Rande eines in 600 Meter Tiefe ragenden Berges hockt. Deshalb habe ich lediglich nur ein Bein runterhängen lassen. Nicht beide 🙂 Die Wanderung war toll, kann ich nur weiter empfehlen! Adrenalin pur!

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Als wir dann wieder unten waren, mein Adrenalinspiegel sich wieder beruhigt hat und ich die letzten vier Stunden noch mal in Gedanken durchgespielt habe, war es eine mega Erfahrung. Es hat mir so gut gefallen, dass ich am nächsten Tag hoch ein Mal hoch gehen würde, wäre da nicht der Muskelkater 🙂

In jedem Reiseführer wird der Lysefjord als der schönste in ganz Norwegen beschrieben. Ja, so ist es! Während einer Bootstour blieben uns allen die Worte weg. Es ist so als ob man in ein Märchen eintauchen würde und ein Teil davon wäre. Und man hat auch die Möglichkeit den Preikestolen von unten zu sehen. Von dieser Perspektive sieht er gar nicht so angsteinflößend aus, als es eigentlich ist, wenn man da oben steht 🙂

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Man wusste teilweise gar nicht wo man hinschauen soll und von was man Fotos machen soll, da es überall und auf jeder Seite des Schiffes wunderschön war. So war zumindest ich von dem dunklen Wasser unter mir abgelenkt und habe darauf gar nicht geachtet. Da ich dunkles Wasser überhaupt nicht mag und es mir Angst einjagt, war es auch ganz gut so. Als ich dann erfahren habe (Gott sei Dank nach der Tour, als wir wieder an Land waren), dass es unter uns 500 Meter tief war, habe ich Gänsehaut bekommen. Da stehe ich lieber auf einer Bergspitze und kann sehen was unter mir ist.

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Es ist wirklich schade, dass wir nicht zum Kjeragbolten wandern konnten. Das wird aber auf jeden Fall nachgeholt und steht bereits auf der to-do Liste!

Somit sage ich der Region Ryfylke nicht „Auf Wiedersehen!“, sondern „Bis bald, wir sehen uns! Ich komme wieder!“

New York is always a good idea !

One´s life and passion may be elsewhere, but New York is where you prove if what you think in theory makes sense in life.“ Miuccia Prada


Es war einmal ein grauenhafter und ein verregneter Wintertag. Da wir ziemlich faul waren an diesem Wochenende und so gar keine Lust hatten irgendwas zum Abendessen zu kochen, gingen wir also zum Chinesen und von da an nahm die New York Geschichte ihren Lauf. Wir hatten uns schon des öfteren über einen spontanen Flug an einem verlängerten Wochenende nach New York unterhalten, aber nie wirklich ernsthaft. Doch dann ist uns aufgefallen, dass wir an Ostern diesen Jahres ja noch gar Nichts geplant haben. Wir haben es zu unserer kleinen Tradition gemacht, jedes Jahr an Ostern zu verreisen. London, Malediven und nun in der Tat New York. Begeistert von dieser Idee flitzten wir schnell nach Hause. Ein super Angebot war schnell gefunden, also buchten wir im Internet eine Pauschalreise für fünf nach nach New York.

New York stande schon ziemlich lange auf unserer Bucket List, nun konnte ein weiteres Ziel gestrichen werden. Dennoch möchte ich irgendwann noch mal zurück und zwar zur Weihnachtszeit, zum Christmas Shopping. Da stelle ich mir den Big Apple noch viel viel schöner und interessanter vor als er es im März war.

Im Voraus haben wir uns viele Gedanken gemacht, was wir uns denn anschauen und unternehmen wollen. Viele Gespräche mit Freunden und Bekannten wurden hierzu geführt, um herauszuhören, was denn nun wirklich lohnenswert ist und was nicht. Bei dem vielfältigen Angebot sollte man sich dann doch beraten lassen und sich überlegen, was man machen will. Sonst ist man echt verloren. Wir haben auf die Empfehlung gehört sich im Voraus alle Tickets zu kaufen und es war eine sehr gute Entscheidung. Wobei ein wenig Nervenkitzel durchaus dabei war. Über ein amerikanisches Portal haben wir uns zwei Tickets für das Basketball Spiel im Madison Square Garden Chicago Bulls vs. New York Knicks bestellt. Dadurch, dass die Buchungsbestätigung relativ spät per Mail zugesendet wurde, bekam ich dann doch ein mulmiges Gefühl. Zudem teilte uns der Veranstalter mit, dass die Tickets erst 72h vor dem Spiel uns elektronisch zugesendet werden, davor jedoch auf gar keinen Fall. Da ich ein unverbesserlicher Kontrollfreak bin, gefiel es mir gar nicht. Im Endeffekt war die ganze Aufregung dann doch, wie in den meisten Fällen, umsonst. Die Tickets kamen rechtzeitig und vollständig bei uns an.

Nun denn, angekommen am JFK haben wir uns einen Shuttle Bus geschnappt, der uns direkt vor unserem Hotel Citizen M (Wahnsinnig geiles Hotel!!! Das beste Hotel, das wir uns bisher ausgesucht haben!) direkt ein paar Meter vorm Times Square entfernt, raus gelassen. Um keine Zeit zu verlieren, machten wir uns schnell frisch und ab ging es !!!

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Wir haben uns für die fünf Tage ein straffes Programm vorgelegt, das wir aber in der Tat durchgezogen haben, obwohl es teilweise sehr anstrengend war. Angefangen mit dem Times Square, ging unsere Touri Zeit in New York los. Sofort hat uns der Big Apple mit seiner Atmosphäre fasziniert. Schlendernd durch die Straßen von Manhattan, kommt man sich vor als ob man bei einem Filmdreh live dabei wäre. New York ist meiner Meinung nach noch viel schöner als es in den Kinos gezeigt wird. Ich habe mich verliebt in diese Stadt. Eigentlich bin ich ein sehr großer London Fan. Es gab für mich keine bessere und schönere und modernere und so abwechlungsreichere Stadt als London. Aber dann bin ich in New York gelandet!!! Jetzt könnte ich mich gar nicht mehr entscheiden wohin und welche von den beiden Metropolen ich persönlich bevorzugen würde. Zurück zum Thema. Das erste Mal auf dem Times Square war vollkommen überwältigend. Die vielen Menschen, die riesen Leuchtreklamen, überall gibt es was zu sehen. Somit sind wir am ersten Abend auch nicht wirklich weit gekommen. Denn schon gleich um 20:00 fing das Basketball Spiel an. Die Stimmung in der Halle war völlig anders, als sie es in Deutschland bei einem Event ist. Ich finde da liegen Welten dazwischen und wenn man sich dafür interessiert, dann sollte man die Erfahrung auf jeden Fall mal machen. Sonst würde einem echt was entgehen. Nach dem Spiel auf dem Weg ins Hotel sind wir wieder ein mal auf dem Times Square eine längere Zeit hängen geblieben. Die vielen Leuchtreklamen, alles blinkt und glitzert, Menschenmassen, die versuchen sich durch die Menge durchzudrücken oder versuchen einen perfekten Schnappschuss zu bekommen. Abends ist das Times Square deutlich interessanter und noch viel lebendiger.

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Nach dem langen Abend, mehr als 24h ohne Schlaf ging der Tag irgendwann zu Ende und wir waren endlich in unserem Hotel. Doch richtig ausschlafen, gab es nicht. Wir mussten immer ziemlich früh aufstehen. Ein Pott Kaffee und dann läuft die Sache. Vor allem wenn man schon in NYC ist, dann erst recht.

Nun denn, für den zweiten Tag haben wir geplant die Observation Desk auf dem Rockefeller Center zu besichtigen. Wir waren uns eigentlich zu 100% sicher, dass wir uns in einer riesen Schlage anstehen müssen, trotz der im Voraus bei TripAdvisor gekauften Tickets. Aaaaber nein !!! Es war kaum jemand da, ganz locker, ohne Gedränge, ohne eine einzige Minute warten zu müssen, waren wir im Aufzug auf unserem Weg ganz nach oben, in den 70 Stockwerk zum „Top of the Rock“. Leider, leider hat das Wetter nicht mitgespielt, sodass die Aussicht nicht ganz die war, die wir uns erhofft hatten. Man kann ja schließlich nicht alles haben. Das soll aber nicht heißen, das es sich nicht gelohnt hat. Ganz im Gegenteil! Es war wirklich toll, nur wenn die Sonne sich ab und zu mal blicken lassen würde, wäre es noch viel schöner.

Nachdem wir uns ziemlich viel Zeit gespart haben, konnten wir um so mehr Zeit im Central Park verbringen und uns einen gemütlichen Lunch gönnen. Im Voraus wurde uns schon gesagt wir sollen uns ein Fahrrad ausleihen, um den ganzen Park zu sehen und das haben wir auch gemacht. Das Einzige was mich gestört hat, war die Tatsache, dass die Ausleihe einen Block vom Park entfernt war und wir auf der Straße fahren musste. Das hat mich wahnsinnig genervt, denn es war so viel Verkehr auf der Straße und ich hatte auch noch einen Rock an und ich wollte von Anfang an auf gar keinen Fall mit einem Fahrrad auf den Straßen fahren. Mir blieb leider Nichts anderes übrig. Irgendwas ist da echt ganz schief gelaufen, denn wir hätten auch gleich vor dem Parkeingang uns Fahrräder mieten können. Ich glaube, ich bin gegen ganz viele Straßenregeln verstoßen. Aber es war mir in diesem Augenblick sowas von wurschd!!! Nach der Fahrradtour durch ganz Central Park, die echt anstrengend und nass war (es hat auf dem halben Weg ganz plötzlich geschüttet wie aus einem Eimer), haben wir uns entschieden uns noch ein Eis zu kaufen und noch mal ganz gemütlich zu spazieren.

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Central Park ist ein super Ort, um den sonst so hektischen New York zu entfliehen. Eichhörnchen und andere Tierchen flitzen um einen herum. Es ist einfach nur herrlich. Ich denke im Sommer ist es noch viel viel schöner. Wenn wir noch einen Tag länger vor Ort gehabt hätten, wäre es eine tolle Idee einen ganzen Tag im Park mit einem Picknickkorb zu verbringen. Abends hatten wir ziemlich Hunger, also gingen wir auf den Times Square uns einen Tisch im Red Lobster zu reservieren. Und oh Wunder, natürlich eine ewige Schlage. Knapp zwei Stunden mussten wir warten, bis unser Piepser einen Ton von sich gegeben hat. In der Zwischenzeit haben wir die Zeit genutzt, um ein paar Einkäufe zu erledigen. Lang mussten wir nicht überlegen auf was wir Appetit hatten. Einfach unser Standard Menü und Cocktails, wie immer.

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Am folgenden Tag nach einem üppigen Frühstück bei Applebee´s, mit lecker Pancakes, Rührei und Milkshakes, machen wir uns auf den Weg zum Hafen, um einen Manhattan Cruise zu machen. Tickets hierfür hatten wir ebenfalls bei TripAdvisor online bestellt. Das Wetter war perfekt, sodass wir einen tollen Ausflug hatten und schöne Fotos entstanden sind. Einen Helikopter Rundflug um Manhattan hatten wir nicht geplant und nach der Rundfahrt war es meiner Meinung nach auch nicht nötig. Das Tolle an diesen Cruise war, dass man an jeder Station aussteigen konnte. Als wir bereits auf dem Rückweg waren, stiegen wir an einer Station in der Nähe der Wall Street aus, was wir ja eigentlich für den darauffolgenden Tag angedacht hatten. Wir schlenderten durch den Financial District, dann in Richtung China Town, danach Little Italy, SoHo und direkt zum Empire State Building. Ich meine ich bin in meinem Leben noch nie so viel gelaufen. Laut meiner Schrittzähler App sind wir 27.451 Schritte, also 18,7 km an diesem Tag gelaufen. Gutes Training, würde ich mal sagen. Financial District hat mir gut gefallen, lauter Hochhäuser und viel ruhiger als alle anderen Gegenden in NY. Auf der Straße bekommt man kaum Sonne ab, da die Sonnenstrahlen durch die Wolkenkratzer blockiert werden. Die Menschen, die da ganz oben ein Büro haben, haben es sicherlich eine wahnsinns Aussicht und auch ganz viel Sonne. Von China Town war ich persönlich ein wenig enttäuscht. Ich hab es mir komplett anders vorgestellt. Mehr chinamäßig, mehr Lampions … einfach anders. Aber vielleicht haben wir nicht die richtige Straße erwischt. Little Italy war dagegen echt spitze. Dort hatten wir ein super Mittagessen und super Wein bekommen. Das italienische Flair kommt auch jeden Fall gut rüber. Wenn man nicht wüsste, dass man in New York ist und die Menschen um einen rum nicht englisch reden würden, würde man in der Tat denken, man befindet sich irgendwo in Italien. In SoHo kann man richtig richtig gut shoppen. Sogar noch viel besser als auf der 5th Avenue, wie ich finde. Da sind eigentlich nur, mit ein paar Ausnahmen, richtig teure Luxusmarken. In SoHo hab ich auch ein paar richtig coole Sachen entdeckt, die eben kein Label sind. Ein paar Tüten hatten wir in den Händen als wir SoHo verließen, weshalb wir unseren eigentlichen Plan, direkt zum Empire State Building zu laufen, ändern mussten. Die ganzen Einkäufe im Hotelzimmer abgelegt, genossen wir noch einen Cocktail in der Hotel Lobby bevor wir unseren Laufmarathon fortsetzten. Die Aussicht abends auf dem Empire State Building ist atemberaubend. Wir waren überaus froh auf den Rat gehört zu haben, Rockefeller Center tagsüber und Empire State Building abends zu besichtigen. Die ewige Warteschlange und das öde Anstehen lohnt sich.

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Ich war ehrlich gesagt heil froh, als dieser Tag/Abend endlich vorbei war. An diesem Tag haben wir alles erledigt, was wir eigentlich an zwei Tagen machen wollten. Bewusst haben wir auch keine Subway genommen. Warum auch? Wenn wir schon hier sind, dann wollen wir auch so viel wie möglich von NY sehen. Wir waren hundemüde, unsere Füße und Beine haben so weh getan, sodass wir innerhalb weniger Minute auch weg waren.

Da wir schon ziemlich weit mit unserem Programm fortgeschritten sind, konnten wir uns ein wenig „ausschlafen“ erlauben. Unser nächster Tag begann deutlich später an, als gewohnt. Wir steuerten die Brooklyn Bridge an. Es war eins meiner Ziele, das ganz oben auf meiner Liste standen. Ich wollte und musste einen Fuß auf die Brooklyn Bridge setzten. Allein schon wegen der Szene in „Sex & the City“ als Mirenda sich mit Steve auf der Brücke wieder trifft und sie damit ihrer Ehe eine Chance geben. War ein schöner Moment. Ich weiß nicht, wann man aufstehen muss, um die Brooklyn Bridge „leer“ zu erwischen. Als wir da waren, war sie definitiv voller als voll. Nachdem wir bzw. ich meine Liste um einen Punkt verkürzen konnten, setzten wir Kurs auf Battery Park. Dort konnten wir uns lange nicht entscheiden sollen noch zu der Freiheitsstatue fahren oder nicht? Im Endeffekt haben wir uns dagegen entschieden. Und setzten Staten Island auf die Liste für das nächste Mal.

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Auf unserem Weg zum Battery Park machten wir einen kleinen Umweg über den 9/11 Memorial. Jedoch hielten wir uns dort nicht lange auf. Es war für mich persönlich kein angenehmes Gefühl dort zu stehen und ich drängte darauf den schön gestalteten Ort dennoch schnell zu verlassen.

Unsere fünftägige Reise ging so langsam aber sicher zu Ende. Schon bald saßen wir wieder an unserem Gate am JFK. Wir haben viel erlebt und viel gesehen. Vielleicht haben wir in den fünf Tagen nur die ultra typischen Touri Sehenswürdigkeiten in NY gesehen und nicht die geheimen und versteckten Ecken. Aber diese müssen ja auch abgehackt werden. Super viel Spaß hatten wir in dieser Stadt. Und ich hoffe man sieht sich schon sehr bald wieder. Eins kann ich dazu noch sagen: I LOVE NY!!!

PS: unsere Reise haben wir über expedia gebucht und ein super Angebot gefunden http://www.expedia.de/vc/pauschalreise und die Tickets bei TripAdvisor https://www.tripadvisor.de/Attractions-g60763-Activities-New_York_City_New_York.html

Long Weekend Vibes

Fill your weekend with happy moments!


Ein langes Wochenende steht vor der Tür. Aber was fangen wir mit dem Übermaß an Freizeit ganze vier Tage lang an ??? Manchmal ist man echt heil froh einfach mal zu Hause auf der Couch vor dem TV zu sitzen und sich zu entspannen. Erholung muss ja schließlich auch mal sein. Nichts machen und den Alltagsstress aus unseren Gedanken zu verbannen. An manchen Tagen aber hat man ein enormes Bedürfnis endlich seine gewohnten vier Wände zu verlassen und mal etwas Anderes zu unternehmen.Das was man sonst nicht machen würde, was Verrücktes, was Spontanes. Da kommt ein langes Wochenende gerade recht! Mir persönlich geht es ziemlich oft so, dass ich mich am liebsten einfach in einen Flieger oder ins Auto setzten und irgendwohin fliegen bzw. fahren würde. Egal wohin, egal wie lang. Auch wenn es nur für eine sehr kurze Zeit ist. Einfach nur weg. Etwas Neues entdecken. Etwas Neues erleben. Leider ist das die Realität, dass man nicht immer einfach so seine sieben Sachen einpacken kann und auf geht´s. Immer ist irgendetwas, das einen einschränkt. So versuchen, zumindest wir, bei unseren Aktivitäten möglichst abwechlungsreich zu sein und neue Sachen auszuprobieren. Damit es ja nicht langweilig wird. Bei gutem Wetter gibt es sowieso mehr Möglichkeiten spannende Ausflüge zu machen. Jedoch hat der Nieselregen und die Kälte uns nicht davon abgehalten ein paar Pfeile zu schießen.

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Ungefähr eine drei Viertel Stunde mussten wir zum Saurier Park fahren. Der Parcours ist in der Nähe von Schwäbisch Gmünd zu finden http://www.saurier-park.de/bogenparcours.html Es ist absolut nicht nur eine Aktivität für Kinder. Insgesamt sind es an die 20 Ziele und es ist echt super anstrengend, wenn man es noch nie zuvor gemacht hat. Dennoch macht es echt Spaß. Die ersten paar Schüsse liefen echt gut bei mir, doch ungefähr nach der Hälfte verabschiedeten sich meine Kräfte und viele Pfeile sind völlig in eine andere Richtung geflogen, als ich sie eigentlich schießen wollte.

Wenn die Sonne scheint, man das Baden, das Wasser vermisst und sich körperlich betätigen sein möchte, kann ich nur Kanu fahren empfehlen. Mehr als zwei Stunden muss man rudern um ans Ziel der Tour zu gelangen. Aber es ist echt schön dem Stadtleben zu entfliehen und die Natur zu genießen. Den sportlichen Tag im nahe gelegenen Biergarten ausklingen zu lassen, da gibt es nichts Schöneres. Für nähere Infos schaut mal hier vorbei: http://www.kanusport-neptun.com/ Der Ausflug war echt toll und der Muskelkater am nächsten Tag lohnt sich auch.

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Ein Familienausflug in Europapark oder Tripsdrill ist immer eine gute Idee. Achterbahn fahren ist eigentlich überhaupt nicht mein Ding. Ich bekomme so ein komisches Kribbeln im Bauch und das fühlt sich überhaupt nicht gut an. Für mich ist das eher anstrengend, als das ich dabei Spaß habe. Dennoch ist es schön die Zeit gemeinsam mit der Familie zu verbringen und über alles Mögliche zu reden, außerdem gib es auch andere Attraktionen in einem Vergnügungspark.

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Doch manchmal reicht es nicht aus. Manchmal will man doch noch ein Stückchen mehr verrückter sein. Manchmal gibt es den gewissen Reiz völlig spontan zu sein. So sind wir teilweise ewige Strecken durch ganz Deutschland gefahren, auch wenn es sich dabei nur um eine einzige Übernachtung handelte. Von Stuttgart bis zur Nordsee oder Ostsee mehr als 1500 Kilometer für ein Wochenende. Manchmal sind wir in dieser Hinsicht echt verrückt. Wir haben diese Trips nie bereut. Würden gerne immer wieder und auch nach Möglichkeit häufiger solche Kurztrips machen. Warum wir an die Nordsee geflohen sind, war im Grunde nur weil es unerträglich heiß in Stuttgart war und wir ein wenig Abkühlung brauchten. An der Ostsee haben wir uns ein Wellness Wochenende gegönnt. Der Zeitpunkt für dieses Wochenende könnte nicht besser sein. Es war eine sehr stressige Zeit und ein wenig Entspannung hat uns sehr gut getan. Außerdem hatte an diesem Wochenende mein Freund Geburtstag. Es war eindeutig die beste Entscheidung wegzufahren. Ich bin nämlich auch kein Freund meinen Geburtstag zu feiern. Es war schön den Korken einer Sektflasche knallen zu lassen und das Geburtstagsgeschenk am Strand zu überreichen. PS das Wellness Wochenende haben wir bei Jochen Schweizer gebucht http://www.jochen-schweizer.de/geschenke-frauen/wellness-gesundheit,default,sc.html Völlig spontan war unser Wochenende in Köln, das lediglich ein paar Tage zuvor eine Online-Reservierung erforderte. „Zufälligerweise“ war das unser Jahrestag 🙂 . Wir buchten das Savoy Hotel. Anfangs dachten wir, wir würden das Zimmer nur zum Übernachten benötigen, doch an der Rezeption hatten wir die Möglichkeit unser Zimmer upzugraden. Das taten wir dann auch, schließlich hatten wir auch einen guten Grund dafür. Also hatten wir auch einen Whirlpool in unserem Zimmer. Abends nach dem Pflichtprogramm in Köln, ließen wir uns bei zwei oder drei Sektglässchen es gut gehen. Einen ganz spontanen Ausflug auf die Insel Mainau machten wir auch. Dieser Trip war so spontan, dass wir abends wieder nach Hause fahren mussten, da kein einziges Hotel oder Pension ein Zimmer zum Übernachten frei hatte. Es war leider wirklich sehr enttäuschend, ich hätte gern noch ein bisschen länger Zeit am Bodensee verbracht. Aber naja, nicht immer kann sich die Spontanität auszahlen.

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Wem die ewige Fahrerei zu viel ist, gibt es durchaus auch andere Alternativen, die einerseits genau so spannend aber andererseits auch erholsam sein können. Ich liebe es am Wochenende die Stuttgarter Markthalle zu besuchen. Ein paar leckere Sachen einzukaufen und im Anschluss dann über die Königsstraße zu schlendern. Apropos leckere Sachen, eine super Idee ist auch mit dem Geschmackserlebnis zu experimentieren. Ich liebe es Küche aus aller Welt auszuprobieren und meinen Geschmacksnerven etwas Anderes zu bieten. Ob afrikanisch, türkisch, vietnamesisch oder ukrainisch probiere ich gerne neue Gerichte aus. Sich schick zu machen, in einem neuen Restaurant sich mit internationalen Leckereien verwöhnen zu lassen, ist schon auch echt was ganz Tolles. Ich finde es auch super interessant die jeweils einheimische Kultur dadurch ein wenig näher kennen zu lernen. Mal nicht an einem Tisch sitzend zu essen, das Besteck mal bei Seite liegen zu lassen oder eine Suppe mit Stäbchen zu genießen. Eine türkische Taverne „Yol“ in Stuttgart mögen wir ganz arg. Das Ambiente ist richtig orientalisch und das Essen erst …mmmh, yummy! Besonders die türkischen Maultaschen Manti, da fällt es einem doch etwas schwer ein manch anderes Gericht von der Speisekarte zu bestellen. http://www.tavernayol.de/ Lust auf Hummer ? Kein Problem! Das Pier 51 ist ein super Lokal, kann ich persönlich nur herzlichst empfehlen http://pier51-stuttgart.de/ . Sushi könnte ehrlich gesagt Tag und Nacht essen. So freue ich mich immer besonders, wenn wir Sushi essen gehen. Meine Lieblingsläden in Stuttgart sind Sushi Circle und Mikoto http://www.sushi-circle.de/standorte/stuttgart/ http://mikoto-stuttgart.de/ Ganz romantisch kann man sich es beim Lagerfeuer mit Stockbrot und einem Glas Champagner machen. Das lange Wochenende dürfte man schließlich auch für die Zweisamkeit nutzen.

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Pläne für das anstehende lange Wochenende haben wir noch nicht. Aber vielleicht bekommt einer von uns noch einen Geistesblitz und wir machen uns mal wieder ganz spontan auf den Weg. Ich halte euch auf dem Laufenden. 🙂