Dubai, UAE

We are back! This time as a family!


Im Januar hatte ich Geburtstag und ich hatte im Vergleich zum letzten Jahr überhaupt keine Lust zu feiern. Ich wollte einfach nur weg und meine 34 mit meinen Jungs alleine zu feiern und ein paar freie Tage in der Sonne zu genießen.

Es war keine einfache Entscheidung. Wir hatten lange Diskussionen geführt über das wohin und ob überhaupt. Da wir für den Rest des Jahres im Grunde nur Reisen in den Norden geplant hatten, wollte ich unbedingt ans Meer und an die Sonne. Letzten Endes habe ich eines Abends beschlossen – komme was wolle – wir buchen jetzt. Irgendwie wird es schon hinhauen. Ich wollte irgendwohin, wo es warm ist, wo wir baden konnten und ein paar Sonnenstrahlen abkriegen konnten. Viel hatten wir nicht zur Auswahl, Moritz wollte unbedingt nach Mallorca – ich hatte anfangs etwas völlig anderes im Kopf. Doch das Eine war zu kalt, das Andere zu teuer. Und dann dämmerte es mir – warum nicht doch noch mal Dubai ausprobieren. Bei der ersten Reise 2018, war ich alles andere als begeistert. Es reisten aber so wahnsinnig viele mit Kindern mittlerweile nach Dubai und es sah alles so verlockend aus – also warum nicht. Und zudem war es eigentlich ein guter Kompromiss. 

Bei der Hotelwahl, war es mir wichtig, dass dieses direkt am Strand liegt. Dass wir dieses Mal keinen Shuttle, kein Taxi oder keine Bahn zur einem Beach Club nehmen mussten und es sollte auch relativ nahe der Palme gelegen sein. Zudem sollte das Hotel auch kinderfreundlich sein, spannende und tolle Aktivitäten für Kids in der Nähe haben. Wir wurden nicht sofort fündig aber im Endeffekt fiel die Entscheidung auf https://www.marriott.com/en-us/hotels/dxbms-le-meridien-mina-seyahi-beach-resort-and-waterpark Mein Mann war von dem Wasserpark total begeistert, also zögerte ich nicht und tätigte schnell die Buchung 😀 bevor es zu spät sein könnte. Als wir in Dubai ankamen, war es ganz schön windig und kühl. Dabei hatten wir nur sommerliche Kleidung dabei. Die Temperaturen tagsüber waren aber sehr schön und angenehm. Meine Vorstellung für die kommenden fünf Tage war – einfach nichts zu tun, das Wetter, den Strand und die Zeit zu dritt zu genießen. Am nächsten Tag sind wir natürlich als aller erstes zum Strand. Und von dem Augenblick an, fühlte ich mich in meinem Wunsch zum Strand zu fliegen, bestätigt. Moritz war völlig aus dem Häuschen. Wir konnten ihn die kommenden Tage eigentlich so gut, wie mit gar nichts aus dem Wasser locken. Gemeinsam im Sand Fußball zu spielen, Möwen und Tauben zu jagen, Sandburge zu bauen, war das Beste, was ich mir zu meinem 34. Geburtstag hätte wünschen können. Wir hatten absolut keine Pläne. Wir wollten nichts besichtigen – Einfach nur entspannen.

Ich habe ehrlich gesagt bewusst nichts geplant und wollte in keine Adventure Parks oder sonst irgendwas. Wir haben dieses Mal auch die richtige Hotel-Entscheidung getroffen. Das Hotel war ein Paradies für Kinder mit Sportplätzen, Wasserpark, Indoor- und Outdoor-Spielplätzen, verschiedenen Pools und Sandelspielzeug direkt am hoteleigenen Strand. MEHR kann man sich doch im Grunde im Urlaub mit Kindern gar nicht wünschen. Zudem bin ich der Meinung, dass die Adventure Parks völlig überteuert und eine absolute Überreizung für ein Kleinkind sind. Nach einem Tag in solch einem Park bin ich gestresster als nach einem mit Terminen vollgepackten Acht-Stunden-Arbeitstag, Haushalt und Garten nach dem Feierabend. Und zudem auch noch einen leichteren Geldbeutel. Also nein – Danke!

Uns wurde es also nie wirklich langweilig und wir verbrachten wirklich tolle Zeit, ohne das Hotel zu verlassen. Wer hätte das gedacht, dass ich so einen Satz jemals schreiben würde 🙂 . Wir konnten immer sehr gut ausschlafen, lecker Frühstück mit frischen Pfannkuchen und Obst genießen und dann ab zum Spielen an Strand, Pool oder Wasserpark. Wobei mir das Wasser eindeutig überall zu kalt war. Moritz hat die Temperatur jedoch überhaupt nichts ausgemacht  – er war auf Wolke sieben. Wenn es zu kalt wurde und die Lippen des Kindes schon langsam angefangen haben zu zittern und blau zu werden, hatte ich doch noch einen Jocker gefunden. Und zwar das super leckere Pistazieneis. Es war so unfassbar gut, aber das war die absolut letzte Möglichkeit das Kind aus dem Wasser zu holen. Keiner von von hatte bisher jemals ein 12 € Eis gegessen, das ich keinen anderen Weg sah, habe ich meine Kreditkarte ein, zwei Mal zücken müssen, bevor wir noch krank nach Hause fliegen würden.

Nach dem dritten Strand mussten wir dann raus aus unserer Komfortzone 🙂 Es hat auch ganz gut gepasst, denn es war extrem windig und es hat auch dementsprechend abgekühlt, sodass ein Badetag nicht im Frage käme. Also beschlossen wir ein wenig in der Dubai Mall shoppen zu gehen und unsere Sohn das höchste Gebäude der Welt, Burj Khalifa, zu zeigen. Mit den Öffis kamen wir das super easy hin. Wobei die Bahn zeitweise rappelvoll war, was echt unangenehm war. 

Dort angekommen, hat sich nichts verändert. Nach acht Jahren ist alles gleich geblieben. Was auch meiner Meinung nach für ganz Dubai gilt. Dieses Mal haben wir es uns auch gespart, nach oben zur Observationsplattform zu fahren. Dafür aber direkt vor Burj Khalifa zur Mittag zu essen. Was super aufregend und zudem völlig überraschend war, dass man in dem Restaurant sogar alkoholische Getränke bestellen konnte ??? Damit haben wir überhaupt nicht gerechten.  Umso genüsslicher genossen wir das fast unverschämt überteuerte Heiniken.

Nach dem wir mit unserem 240 € Häppchen-Mittagessen fertig waren, würde man denken, wir hätten ein leckeres, gesundes und aus den besten Lebensmittel zubereitetes Essen gehabt. Das war es definitiv nicht. Und das Restaurant ist auch definitiv keine Empfehlung! So schön es auch sein mag mit dem Blick auf Burj Khalifa zu speisen – das ist es aber nicht wert – Es sein denn, das Geld spielt keine Rolle 🙂

Nach dem Snack wollten wir noch einen Spaziergang durch die Dubai Marina machen. Die Promenade hat mir letztes Mal schon ganz gut gefallen. Dieses Mal war es deutlich leeren und entspannter dafür aber umso windiger und unangenehmer, sodass wir uns doch beeilt haben und doch zügig ins Hotel zurückgekehrt sind.

Im Hotel angekommen hatten wir natürlich wieder Hunger. Und im Dubai-Urlaub ist uns klar geworden, dass unser Sohn ein riesen Kalamaris-Fan ist. Also hatten wir einen wundervollen Abend zusammen bei uns im Hotel. Wir hätten uns gewünscht, dass wir draußen auf der Terrasse zu sitzen und den Abend abzuschließen, aber der Wind wurde unerträglich. Nichtsdestotrotz Moritz hatte seine Leibspeise und ein Spieleabend zum Abschluss bekommen und wir waren glücklich und zufrieden.

Am nächsten und unserem letzten vollen Tag in Dubai sind wir wieder zu unserem Chill-Modus zurückgekehrt. Wir haben es uns nochmal so richtig gut gehen lassen. Vom wild herumtoben bis zum leckeren Dinner. Uns hatte es an nichts gefehlt und umso schöner war der Tag. 

Ich bin und werde vermutlich nie ein riesen Fan von Dubai sein, aber die Reise hat sich dennoch gelohnt. Mein Sohn hat es geliebt. Er hat die Möglichkeiten, die wir dort hatten alle ausgekostet und hatte einen riesen Spaß. Auch Wochen nach dem Urlaub kam immer wieder die Frage: “ Mami, wann können wir wieder nach Dubai?“ Wir haben auch nach der zweiten Reise einen Bruchteil gesehen und erlebt. Dubai hat mit Sicherheit Orte und Aktivitäten von denen ich noch nicht mal gehört habe.  Aber ein drittes Mal nach Mal nach Dubai ? Hmm, ich weiß nicht … Muss nicht unbedingt sein.

Ich will damit nicht sagen, dass es mir nicht gefallen hat. Das hat es ! Absolut! Und die letzten Stunden vor der Abreise haben wir auch zusammenfassend gesagt, ja , wir können es uns vorstellen noch Mal in die UAE zu reisen. Aber das nächste Mal sollte es vielleicht nicht unbedingt noch Mal Dubai sein. Ein anderes Emirat zu sehen wäre auch interessant. Abu Dhabi könnte ich mir auch in ein paar Jahren vorstellen. Vielleicht nicht für eine ganze Woche. Aber für zwei, drei Tage als Zwischenstopp fände ich schon ganz spannend.

Mein Sohn war glücklich und zufrieden. Und wenn er es ist, dann bin ich es auch – wie jede andere Mama auch – egal wo und wann!

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