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Lovestoned in Amsterdam

… there´s no place we couldn’t go!


Ich bin immer wieder verblüfft, wie schnell doch die Zeit rast. Es kommt mir manchmal so vor, als ob es erst vor ein paar Wochen gewesen ist, als wir uns so wahnsinnig auf unseren Urlaub über Silvester auf Bali gefreut haben und es kaum erwarten konnten bis es endlich losgeht. Jetzt gehört Ostern 2017 schon der Vergangenheit an! Gerade eben ist mir bewusst geworden, dass wir unserer kleinen Tradition über Ostern zu verreisen bereits vier ganze Jahre strikt und ausnahmslos treu geblieben sind. Angefangen mit London, Malediven, New York und jetzt war Amsterdam an der Reihe. Manchmal geht es mir einfach viel zu schnell! Da ist schon etwas Wahres dran, wenn man sagt, dass schöne Zeiten viel zu schnell vorbei gehen.

Nach, glaube ich, drei Jahren bin ich wieder nach Amsterdam Lovestoned in Amsterdam weiterlesen

Welcome to Winter Wonderland

Once a year go someplace you´ve never been before! Dalai Lama


Es gibt ja tausende Sprüche die sich auf das Reisen beziehen, doch diesen habe ich mir ganz zu Herzen genommen und möchte versuchen diese Lebensphilosophie weiterhin zu verfolgen. Ich würde mich echt freuen und alles dafür geben, wenn es uns häufiger als einmal pro Jahr gelingen würde mehrere Städte, Länder oder Berge zu erklimmen und Orte zu besuchen, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Es macht so wahnsinnig viel Spaß das Neue und Unbekannte zu erforschen, egal wie viele Kilometer oder Flugstunden man überstehen und auf sich nehmen muss, lohnt es sich mehr als alles Andere im Nachhinein. Und man ist so glücklich genau die Stadt, das Land oder den Berg erlebt zu haben, den man so sehr sehen wollte. Ein weiter Wunschort, der bereits seit langer langer Zeit auf der persönlichen BucketList stand, ist endlich erkundet worden. Glücksmoment!

Es hat nicht lange gedauert und wir konnten Dalai Lamas „Aufforderung“ gleich in der dritten Woche des Jahres nachkommen. Ein Wochenende in Hallstatt. Ein Ort, den ich schon ungefähr zwei Jahren auf meiner Liste stehen hatte und noch nie da war. DONE!!! Es war der perfekte Augenblick um dorthin zu fahren. Und ich danke meinem Freund, dass er so aufmerksam war und mir das langersehnte Wochenende in Hallstatt zum Geburtstag geschenkt hat. Was Besseres hätte ich mir nie vorstellen können. 🙂 Das verträumte, schneebedeckte und absolut romantische Dörfchen mit insgesamt 700 Einwohnern lässt einen Wintertraum in Erfüllung gehen. Sobald man da ist, ist man im Märchen angekommen. Wie Kinder von einem Besuch im Disney Land schwärmen, so war Hallstatt mein ganz persönliches Märchenland. 🙂 Man sagt bekannterweise, der Weg ist das Ziel. Und der Weg bis nach Hallstatt ist ein wahres Erlebnis, insbesondere im Winter! Die schneebedeckten Tannen, die absolut niedlichen Holzhütten lassen einen das Frieren und Zittern und rote Näschen vergessen und man erinnert sich schnell, wie wunderbar doch der Winter ist. http://www.hotel-hallstatt.com/ war die perfekte Residenz während des Aufenthaltes. Passend zur Location haben wir ein großzügiges Zimmer im Schloss bewohnt und mit einem Gläschen Champagner haben wir nochmal auf meinen 25ten Geburtstag in der Stadt meiner Träume angestoßen. Die letzten Jahre haben wir den Geburtstag von meinem Freund immer irgendwo anders gefeiert, mal an der Ostsee, mal in New York. Da war ich dann doch ein bisschen eifersüchtig 🙂 Und dieses Jahr hat es auch an meinem Geburtstag geklappt. Yuhuu!! 😀 Als wir das Wintermärchen von Hallstatt verlassen mussten, haben wir auf der Rückfahrt realisiert, wie unglaublich schnell das Wochenende vorüberging. Gemeinsam haben wir noch gelacht, wie wahr es doch ist, wenn man sagt, dass alles Gute schnell vorüber geht. Aber so freut man sich um so mehr auf die kommenden, zukünftigen und vielleicht noch viel schönere Glücksmomente. 🙂 Hallstatt haben wir ganz fest in unserem Gedächtnis gespeichert, denn wie wunderschön uns das Dörfchen in seinem Wintertraum empfangen hat, kann man mit Sicherheit nicht so schnell vergessen.

Northern Lights

Many-faceted Stavanger & idyllic Rennesoy


Norwegen hat mir sooo viele Eindrücke geschenkt, dass ich gar nicht weiß wo ich anfangen soll, weil ich vollkommen überwältigt war und nicht an einem Platz still sitzen konnte. Ständig wollten wir irgendwohin, etwas unternehmen, ob wandern oder eine Stadt besichtigen, völlig egal. Wir waren jeden Tag unterwegs.

Also beginne ich mal ganz von vorn. Als wir auf der Suche nach einer passenden Unterkunft waren, war es uns ganz wichtig, dass das Haus in der Nähe von Preikestolen und Kjerag ist. Außerdem sollte ein Boot dabei sein und am besten auch noch ein Kamin und dann bevorzugten wir Häuser, die direkt am Wasser gelegen sind. Das waren viele Kriterien, die die Suche uns doch erheblich erschwerten. Mit ein paar Kompromissen wurden wir auf https://www.fewo-direkt.de/ dann doch fündig und es war das perfekte Haus für die zwei Wochen in Rennesoy. Als wir das Haus betraten, fiel der erste Blick sofort auf die Panoramafenster mit einer Wahnsinns Aussicht auf den Fjord. So gut wie jeden Abend bewunderten wir die atemberaubenden Sonnenuntergänge und träumten vor uns hin. Solch ein Panorama verleitet automatisch zu träumen. 🙂

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Als wir auf der Fähre von Hirtshals nach Stavanger waren, hatten wir das Glück ein paar sehr netten Norweger, die auf der Insel Rennesoy wohnen, kennen lernen zu dürfen. Und einer von ihnen hat in der Tat nicht zu viel versprochen, als er meinte, dass man auf seiner Heimatinsel die schönsten Sonnenuntergänge bestaunen kann. Teilweise saßen wir bis tief in die Nacht in einer Kuscheldecke eingemummelt auf unserer Terrasse und bewunderten die entfernten Lichter, währen der nahe gelegene Wasserfall Vikefossen rauschte. Pure Romantik! 🙂

Ausgeschlafen am nächsten Tag, setzten wir uns mit einer Tasse Kaffee wieder auf die Terrasse und ließen uns schon am morgen mit Sonnenstrahlen verwöhnen. Kein Autorauschen, keine Großstadtgeräusche, sondern friedliche Ruhe, die ab und zu von den ganz ganz vielen süßen Schäfchen auf eine sehr angenehme Weise unterbrochen wurde. Ich habe es geliebt in diesen zwei Wochen genau so in den Tag zu starten.

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Die viert größte Stadt Norwegens, Stavanger, war nur 25 km entfernt, so haben wir dort ziemlich viel Zeit verbracht. Ich war total erstaunt, wie facettenreich Stavanger ist. Modern und doch traditionell. Øvre Holmegate – die bunte Straße hat mir besonders gut gefallen. Sie hat mich ein bisschen an Colmar erinnert, nur im skandinavischen Stil. So kuschelig und süß, da konnten wir nicht widerstehen und haben bei einer Tasse Kaffee die malerische Straße bewundert. Die Altstadt Gamle mit den weißen Häusern muss ebenfalls auch die to-do Liste gesetzt werden. Viele Künstler sind hier zu Hause und ich kann gut verstehen warum. Mit Sicherheit schwebt über diesem Viertel viel Inspiration, die darauf wartet aufgefangen zu werden.

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Am Stavanger Port gibt es einen Fischrestaurant mit eigenen Laden.
Jedes Mal wenn wir dran vorbei gelaufen sind (und wir sind lustiger Weise oft dran vorbei gelaufen, als ob der Laden uns magisch angezogen hat ) kam der Spruch: „Boah, riecht es gut! Lass uns kurz mal rein gehen!“ Alles was das Herz eines Fischers begehrt, gab es dort. Bestimmt haben sich die Verkäufer gedacht, was sind denn das für welche, kommen immer rein und kaufen nichts. 😀 Letztendlich sind wir am letzten Tag noch einmal rein und haben uns Trockenfisch gekauft. Das ist eigentlich die einzige Art von Fisch, die ich esse, abgesehen von Sushi. 😉 Ein paar Meter weiter kann man auch die Tickets für die Lysefjord Bootstour kaufen.

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Mehr Infos rund um Norwegen und Region Stavanger findet man auf der Seite: https://www.visitnorway.de/

Es ist ebenfalls faszinierend, wie unglaublich nett die Leute dort sind. Das hat mich persönlich, im positiven Sinne natürlich, umgehauen. Als wir auf der Suche nach dem Touristenbüro waren und es partout nicht finden konnten, ist eine Frau auf uns (von selbst!!!) zugekommen und fragte uns, ob sie uns weiter helfen kann. Das ist mir bis jetzt auf all den Reisen noch nie passiert, dass jemand auf mich zukommt und helfen möchte. Das macht Norwegen noch sympathischer als es sowieso schon ist!

In den Info-Broschüren, die wir im Touri-Büro erhalten haben, waren so viele coole Aktivitäten aufgelistet, die man in Norwegen oder besser gesagt in der Region Stavanger machen kann. Von Surfen bis zum Ausritt am Strand. Das war das erste Mal, dass ich in Norwegen war, aber definitiv nicht das Letzte!