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Welcome to Winter Wonderland

Once a year go someplace you´ve never been before! Dalai Lama


Es gibt ja tausende Sprüche die sich auf das Reisen beziehen, doch diesen habe ich mir ganz zu Herzen genommen und möchte versuchen diese Lebensphilosophie weiterhin zu verfolgen. Ich würde mich echt freuen und alles dafür geben, wenn es uns häufiger als einmal pro Jahr gelingen würde mehrere Städte, Länder oder Berge zu erklimmen und Orte zu besuchen, die wir noch nie zuvor gesehen haben. Es macht so wahnsinnig viel Spaß das Neue und Unbekannte zu erforschen, egal wie viele Kilometer oder Flugstunden man überstehen und auf sich nehmen muss, lohnt es sich mehr als alles Andere im Nachhinein. Und man ist so glücklich genau die Stadt, das Land oder den Berg erlebt zu haben, den man so sehr sehen wollte. Ein weiter Wunschort, der bereits seit langer langer Zeit auf der persönlichen BucketList stand, ist endlich erkundet worden. Glücksmoment!

Es hat nicht lange gedauert und wir konnten Dalai Lamas „Aufforderung“ gleich in der dritten Woche des Jahres nachkommen. Ein Wochenende in Hallstatt. Ein Ort, den ich schon ungefähr zwei Jahren auf meiner Liste stehen hatte und noch nie da war. DONE!!! Es war der perfekte Augenblick um dorthin zu fahren. Und ich danke meinem Freund, dass er so aufmerksam war und mir das langersehnte Wochenende in Hallstatt zum Geburtstag geschenkt hat. Was Besseres hätte ich mir nie vorstellen können. 🙂 Das verträumte, schneebedeckte und absolut romantische Dörfchen mit insgesamt 700 Einwohnern lässt einen Wintertraum in Erfüllung gehen. Sobald man da ist, ist man im Märchen angekommen. Wie Kinder von einem Besuch im Disney Land schwärmen, so war Hallstatt mein ganz persönliches Märchenland. 🙂 Man sagt bekannterweise, der Weg ist das Ziel. Und der Weg bis nach Hallstatt ist ein wahres Erlebnis, insbesondere im Winter! Die schneebedeckten Tannen, die absolut niedlichen Holzhütten lassen einen das Frieren und Zittern und rote Näschen vergessen und man erinnert sich schnell, wie wunderbar doch der Winter ist. http://www.hotel-hallstatt.com/ war die perfekte Residenz während des Aufenthaltes. Passend zur Location haben wir ein großzügiges Zimmer im Schloss bewohnt und mit einem Gläschen Champagner haben wir nochmal auf meinen 25ten Geburtstag in der Stadt meiner Träume angestoßen. Die letzten Jahre haben wir den Geburtstag von meinem Freund immer irgendwo anders gefeiert, mal an der Ostsee, mal in New York. Da war ich dann doch ein bisschen eifersüchtig 🙂 Und dieses Jahr hat es auch an meinem Geburtstag geklappt. Yuhuu!! 😀 Als wir das Wintermärchen von Hallstatt verlassen mussten, haben wir auf der Rückfahrt realisiert, wie unglaublich schnell das Wochenende vorüberging. Gemeinsam haben wir noch gelacht, wie wahr es doch ist, wenn man sagt, dass alles Gute schnell vorüber geht. Aber so freut man sich um so mehr auf die kommenden, zukünftigen und vielleicht noch viel schönere Glücksmomente. 🙂 Hallstatt haben wir ganz fest in unserem Gedächtnis gespeichert, denn wie wunderschön uns das Dörfchen in seinem Wintertraum empfangen hat, kann man mit Sicherheit nicht so schnell vergessen.

Girls just wanna have fun …

… in Munich!


Wie so oft haben meine Freundin und ich uns an einem gewöhnlichen Freitag Abend verabredet um einfach wieder mal zu quatschen und gemütlich bei einem yummy Cocktail den Start ins Wochenende zu genießen. Unser Lieblingsthema, über das wir uns eigentlich so gut wie jedes Mal wenn wir uns sehen unterhalten, ist die Tatsache, dass wir beide gerne unsere Koffer packen würden, um die Welt zu erkunden.

Lang hatten wir uns vorgenommen irgendwohin zu fahren, viel geträumt, viele Pläne geschmiedet und nie hat es funktioniert. Doch dieses Mal ging unser Plan auf und ein paar Tage später saßen wir in der Bahn auf dem Weg nach München. Lange Rede, kurzer Sinn: Ich denke München war der Anfang aber auf gar keinen Fall das Ende unserer langen und verträumten Gespräche, die wir tatsächlich umgesetzt haben.

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Wir waren beide noch nie in München gewesen, deshalb war es um so spannender die Stadt zu zweit zu erkunden. Mein persönliches Highlight war der Marienplatz. Mein Freund ist ein leidenschaftlicher FC Bayern Fan (und ich mittlerweile bin es auch geworden 🙂 ) und es war schon toll den Platz zu sehen, an dem die Spieler die gewonnene Meisterschale ihren Fans präsentieren bzw. den Sieg gemeinsam feiern. Wir schlenderten durch die Innenstadt, irgendwann kam der Hunger und die Idee einen Sushi Picknick im Englischen Garten zu machen, war unschlagbar.

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Nach der Stärkung mit unserem Lieblingsessen wollten wir den Englischen Garten nicht verlassen. Es war so toll durch den Park zu latschen, weiterhin über eine Weltreise gemeinsam zu träumen und über ein weiteres mögliches Ziel zu quatschen. Ich hatte das Gefühl als ob ich wieder im New Yorker Central Park spazieren würde. Es war fast wie ein Déjà-vue und es war ein tolles Gefühl, das ich gerne öfters erleben würde. Perfektes Wetter, tolle Stimmung, Frauengespräche und eine weitere spannende Stadt in meinem Leben. Was will man mehr?!

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Natürlich hatten wir auch dem Münchner Hofbräuhaus einen obligatorischen Besuch abgestattet. Lang war die Nacht aber nicht, da wir den ganzen Tag auf den Beinen waren und sie irgendwann den Geist aufgegeben hatten. Dennoch war der Tag mehr als ein Erfolg!

Ich hoffe, dass wir schon bald wieder uns auf ein Cocktail treffen und das, was wir in München besprochen hatten tatsächlich schon bald planen würden.

36 Grad: auf der Suche nach einer Abkühlung

Die natürliche Erfrischung inklusive einem WOW-Effekt!


Da die letzte Woche ja super warm war (und deshalb auch so anstrengend) und ich sowieso kaum noch an einem Platz sitzen konnte, wollte ich einfach nur irgendwohin fahren, was erleben, was Neues sehen. Egal wohin, Hauptsache nicht zu Hause sitzen und die tagtägliche Umgebung verlassen! Alle Aufgaben und Verpflichtungen habe ich erledigt, sodass wir frei und ohne Sorgen losdüsen konnten.

Unser Ziel diesmal war der Rheinfall in Schaffhausen, Schweiz. Und ich bin so glücklich, dass wir uns einfach ganz spontan ins Auto gesetzt haben und hingefahren sind. Es war die perfekte Abkühlung an solch einem heißen Samstag.

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Ich bin ja sowieso ein mega Schweiz-Fan, aber immer wieder aufs Neue fasziniert mich das Land mit der Landschaft, den Bergen und diesmal mit dem Rheinfall.

Allein schon weil der Rheinfall der zweitgrößte in Europa ist, ist es wert hinzufahren. Wir haben nicht das ganze Programm vorort absolviert. Lediglich die Kombi-Bootsfahrt (13€/Person). Also einmal eine Bootsfahrt direkt und ganz ganz nah zum Wasserfall. Wer ganz vorne saß, hat sicherlich ein paar Tropfen abgekriegt. Und die Felsfahrt. Bei der normalen Bootstour hatte ich leicht Angst gehabt, dass das Boot gleich umkippt. Es hat schon ziemlich arg geschaukelt. Ich habe zwar einen Bootsführerschein aber ich kann mich nicht mit Booten, Schiffen oder sonst irgendwelchen Wassertransportmitteln anfreuden. Da bin ich wirklich ein mega Angsthase.

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Dennoch sollte man die Bootstouren gemacht haben. Es lohnt sich wirklich. Insbesondere an solchen heißen Tagen ist so eine Bootstour die geniale Abkühlung bzw. Erfrischung. Die Schlossfahrt und die 30-Minuten-Fahrt haben wir uns für das nächste Mal aufgespart. Wir kommen auf jeden Fall wieder! Den einzigen Tipp, den ich geben kann, ist, dass man sich auf jeden Fall was zu trinken mitnehmen soll, da es vorort wirklich teuer ist.

Nach dem kurzen Ausflug war mein Fernweh einbisschen gestillt. Jetzt fällt es mir nicht mehr ganz so schwer bis zur unseren nächsten Reise die Zeit durchzuhalten. Es ist aber dennoch schwierig und ich streiche mit Freude die Tage durch, wenn sie vorbei gehen. Ab und an muss ich solche kurzen Ausfüge machen, um ein bisschen auf andere Gedanken zu kommen und was zu erleben. Ein Tapetenwechels ist bei mir nach ein paar Wochen dringend nötig, sonst ist es mit mir nicht mehr auszuhalten.

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Auf dem Weg zurück hatten wir einen rießen Hunger, also haben wir nach einem Restaurant im Navi gesucht. „Residenz Seeterasse“ in Wangen hat sich für uns gut angehört. Es waren nur 25 km vom Rheinfall. Also auf geht´s! Schön am Bodensee noch zu Abend einen Bison Burger gegessen und gut gesättigt haben wir uns auf den Heimweg gemacht.

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