Das Paradies ist so nah und doch so fern … Part Two

Hawaiian Island-Hopping: Kauai & Maui


Nachdem mein Freund wieder zu Hause in Stuttgart war, setzte sich mein Studium an der Hawaii Pacific University im Paradies fort. Neben dem Büffeln und Prüfungsvorbereitungen haben wir, eine Freundin, die ich in der Uni kennen gelernt habe und ich, die Chance genutzt an Feiertagen wie beispielsweise an Thanksgiving die Inseln Kauai und Maui zu erforschen.

Das erste Ziel war Kauai. Dort haben wir vier Tage verbracht. Mit Hawaiian Airlines flogen wir ungefähr eine Stunde nach Lihue. Dort angekommen, haben wir uns ein Auto gemietet und sind zu unserem Hotel „Kauai Beach Resort“ gefahren. Das Hotel war echt spitze und wir hatten sogar ein Zimmer mit Meeresblick. Wir hatten uns schon ein wenig gewundert, denn der Preis für das Zimmer war unschlagbar.

Im Internet haben wir zuvor entdeckt, dass man eine Horseback-Riding-Tour auf Kauai machen kann und die wollten wir unbedingt machen. Also gaben wir die Adresse ins Navi ein und los ging es. Es hat schon ein wenig gedauert bis wir den Verans2283taltungsort gefunden haben, aber am Ende erreichten wir den Hof. Nach einer kurzen Einweisung, hüpften wir auf unsere Pferde und ab geht’s. Auf einem Pferde am Strand zu reiten, war echt toll. Es war was ganz Besonderes und ich bin sehr froh, dass wir standhaft geblieben sind und die Suche nicht aufgegeben haben. Nach dem traumhaften Ritt am Strand, ging es hoch hinaus, auf einem steinigen Weg in die Berge. Da es ein wenig genieselt hat, war der Weg rutschig und es war schon bisschen angsteinflößend, wenn das Tier auf dem du sitzt beim Laufen ausrutscht, insbesondere wenn man sich gerade auf eine Klippe befand. Dennoch hat sich die schweißtreibende Strecke gelohnt, denn dort angekommen, war die Aussicht einfach unbeschreiblich. Am Ende der Tour besichtigten wir die Stelle, an der Fluch der Karibik 4 gedreht wurde. Der Moment als Johnny Depp anstatt Penelopé Cruz von der Klippe springt. Nachdem wir fertig waren, gingen wir am Strand noch spazieren und gemütlich den Sonnenuntergang genießen.

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Am zweiten Tag gingen wir im Waimea Canyon wandern. Der Weg zum Ziel beziehungsweise zum Aussichtspunkt war matschig und steil. Ich habe mal wieder falsche Schuhe zum Wandern angezogen. So fiel es mir doppelt so schwer den Weg zu laufen. Aber da musste ich nun mal durch. Es ist unfassbar schön. Wer mal auf Kauai Urlaub macht, bitte bitte im Waimea Canyon wandern gehen. Nach der Wanderung zur Entspannung fuhren wir zur Hanalei Bai. Es war schon abends und es dämmerte bereits, aber es war so toll am Strand zu weit zu sitzen und die Umgebung auf uns wirken zu lassen.

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Den dritten Tag nutzen wir, um die vielen wunderschönen Strände zu entdecken. Poipu Beach, Anini Beach Park und Haena Beach Park haben besucht. Alle waren wunderschön und atemberaubend. Wenn ich mich entscheiden müsste, könnte ich nicht sofort einen Lieblingsstrand benennen. Tag vier war der Tag der Rückkehr. Da wir erst abends nach Honolulu zurückflogen, haben wir noch einen Ausflug zum Fern Grotto, eine Höhle aus Lavanaturstein, mit einem Boot auf dem Wailua River. Die Fahrt dorthin war sehr idyllisch und die einheimische Live-Musik, Hula-Tänze hatten eine positive und entspannende Stimmung bei allen Passagieren an Bord hervorgerufen. Den Abend haben wir im Terminal am Flughafen ausklingen lassen. Am nächsten Tag ging dann der Uni-Alltag weiter.

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Es hat nicht lang gedauert bis unser nächster Flug und Hotel gebucht waren. Diesmal wollten wir auf Maui unser Unwesen treiben. Ankunft am Flughafen, Auto mieten, Hotel aufsuchen, Kamera einpacken und schnell auf Entdeckungstour gehen, die gewohnte Prozedur eben.

Auf unserem Weg zu unseren Attraktionen, mussten wir auf dem Hana Highway fahren und diese Straße ist nichts für schwache Nerven. J Sehr eng, vor allem wenn Gegenverkehr kommt, kurvig, steil, teilweise besteht die Straße aus Kies. Es war teilweise ein Horror, solch eine Fahrt hab ich nur ein einziges Mal erlebt und zwar auch dem Weg zum Montserrat Kloster in Spanien. Und noch ein Rat, wenn Ihr vorhabt längere Strecken zu fahren, bitte achtet darauf, dass Eurer Tank immer voll ist. Es gibt recht wenige Tankstellen und manche haben spartanische Öffnungszeiten. Uns ist nämlich mitten im Nirgendwo beinahe der Sprit ausgegangen. Es war abends, die nächste größere Ortschaft war recht weit weg und die erste Tankstelle, die wir als erstes aufgesucht haben, hatte bereits geschlossen. Glücklicherweise hatten die letzten Tropfen Benzin bis zu der Tankstelle in der Nähe von unserem Motel und wir konnten aufatmen.

Wie auch immer. Ein wichtiges To Do auf Maui ist der Wai’anapanapa Black Sand Beach. Was für eine atemberaubende Aussicht. Der schwarze Sand, die schwarzen Felsen, die Grotte und das satte Grün der Pflanzen um den Strand sind einfach wunderschön. Das Farbenspiel der Natur auf Hawaii ist einmalig und fantastisch. Unsere Reise setzte sich auf dem Road to Hana fort zu dem Haleakala National Park. Dort hatten wir die Gelegenheit in den Naturpools des ruhenden Vulkans zu schwimmen. Aber die Hauptattraktion war eindeutig der Haleakala Krater. Man befindet sich im wahrsten Sinne des Wortes über den Wolken. Fantastische Aussicht. Man kann sogar die Insel Lanai sehen. Aber ganz wichtig: Jacken mitnehmen!!! Frisches Lüftchen weht dort oben, muss man schon sagen. Da wir lediglich zwei Übernachtungen gebucht hatten, mussten wir unser Programm straff halten. Als unsere letzte Sehenswürdigkeit war das Wahrzeichen der Insel Maui, nämlich Iao Valley State Monument. Es ist ein hoch aufragender und smaragdgrüner Gipfel, der aufgrund des Regens seine Form zu verdanken hat. Des Weiteren hat dieser auf eine große historische Bedeutung für die Hawaiianer.

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Schade, dass wir nur so wenig Zeit auf Maui verbringen konnten, dennoch bin ich froh ein Stück von Maui im Schnelltempo erleben zu dürfen.
Meiner Meinung nach sind die drei Inseln, Oahu, Kauai und Maui , sind alle wunderschön und doch so unterschiedlich.

Als dann die Zeit auch für mich gekommen ist, mich vom Paradies auf Erden zu verabschieden, genoss ich den letzten hawaiianischen Sonnenuntergang am Waikiki Beach. Am nächsten Morgen ganz früh flog ich wieder nach Hause. Obwohl ich mich über das Wiedersehen mit meinem Freund wahnsinnig freute, ist mir der Abschied ganz ziemlich schwer gefallen.

Nach etlichen Stunden Flug, mehreren Filmen, Passkontrollen und das ewige Warten bei der Gepäckausgabe (mein Gepäck kommt irgendwie immer als Letztes), wartete mein Freund bereits auf mich in der Ankunftshalle am Stuttgarter Flughafen. Ich rannte ihm in die Arme und sagte: „Hallo, mein Schatz!“

Ein Offroad-Wochenende in Ettlingen

Mit Vollgas durch den Schwarzwald


Wir haben uns darauf geeinigt, dass wir uns zu unseren Geburtstagen gegenseitig in irgendein schönes Restaurant zum Essen einladen und uns eine Sportaktivität als Geschenk überreichen. Auf die Idee kamen wir, weil uns irgendwann nichts mehr Gescheites eingefallen ist, was einem richtig Freude bereiten könnte und dadurch nicht auf materielle Geschenke ausweichen müssen.

Also setzte ich mich an mein Laptop und suchte nach möglichen Aktivitäten, die man so machen kann. Es musste auch nicht unbedingt in Stuttgart und Umgebung sein, wenn es cool ist, dann konnte es auch ein bisschen weiter weg sein. Da Jochen Schweizer ein überaus großen Angebot an Sporterlebnissen bietet, war seine Webseite meine erste Anlaufadresse. Wir wollten schon länger etwas, was mit Action zu tun hat mal machen, da bin ich auch recht schnell fündig geworden. Eine Offroad Quad-Tour im Schwarzwald hat sich super angehört. Also hab ich das Erlebnis gebucht. Und es hat sich wirklich gelohnt.

Bei dem Erlebnis war kein Hotel dabei. Wir haben uns aber entschieden über das ganze Wochenende wegzufahren, somit haben wir auch noch ein Hotel „Radisson Blu Ettlingen“ für zwei Nächte gebucht. Die Zeit zum Einlösen des Gutscheins könnte nicht besser sein. Es war Anfang Oktober. Also kurz bevor das Wintersemester angefangen hat und wir nutzen noch mal die freien Tage, um noch was zu erleben, bevor es wieder mit dem Bücher wälzen losging. Das Wetter war einfach spitze. Es war warm und die Sonne erfreute uns mit ihren warmen Strahlen. Am Freitag sind wir angereist und die Tour war für Samstag eingeplant. Also hatten wir die Zeit uns in der Gegend umzuschauen.

Mein Freund hat auf seinem Handy die wunderbare App „Places“ und damit haben wir ein mega Lokal zum Essen gefunden. PS: Komischerweise finde ich diese App bei mir im App Store nicht 🙁 . Anfangs hatten wir Lust griechisch oder chinesisch essen zu gehen, aber dann sind wir auf das Restaurant „z´Fondue“ gestoßen. Und eigentlich hat sich die große Frage, die immer viel Diskussion bei uns auslöst „was wir essen wollen“ schnell geklärt.

z`Fondue ist ein tolles Restaurant, dass eben (große Überraschung) Fondue anbietet. Das liegt mitten in der schönen Innenstadt und sieht schon von außen sehr einladend aus. Das schweizerische Flair wird dem Kunden auf jeden Fall durch das Design vermittelt.

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Wir saßen in der Galerie und damit haben die Bilder an der Wand auch einen modernen Touch der sonst eher nostalgischen und traditionellen Einrichtung verliehen. Die Diskussion war bei der Wahl der Speisen nicht zu vermeiden 🙂 Im Endeffekt haben wir uns darauf geeinigt ein Steinpilz-Fondue und ein Rindfleischfondue zu bestellen, dazu ein Gläschen Weisswein. Eigentlich mag ich keinen Weisswein. Ich bin eher der Rotwein-Trinker. Der schmeckt mir persönlich einfach ohne jeglichen Gründe einfach besser.

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Wie man leicht erkennen kann, war der Tisch schnell mit Essen zugestellt und wir ließen es uns gut gehen. Das Steinpilz-Fondue war hervorragend. Die verschiedenen Saucen waren das I-Tüpfelchen. Ich weiß noch, dass ich auf jeden Fall noch Nachtisch haben wollte. Was es genau war, weiß ich nicht mehr, aber ich wollte danach unbedingt was Süßes. Jedoch nach so einem guten Fondue, wollte einfach nichts mehr reinpassen. Also verblieb ich ohne ein Dessert. Anstatt einem Verdauungsschnaps bevorzugten wir durch die Altstadt zu laufen. Und wirklich, Ettlingen ist wunderschön. Obwohl ich (shame on me) von der Stadt von nie was gehört hatte, war ich um so mehr begeistert. Insbesondre abends, wenn die alten Häuser beleuchtet sind, wird es romanisch und schnell kommt das Urlaubsfeeling.

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Der nächste Tag fing schon ziemlich früh morgens mit einem ausgiebigen Frühstück. Die Auswahl am Buffet war wirklich vielfältig. Doch trotz der frühen Morgenstunden hatten wir nicht ganz so viel Zeit, um alles auszuprobieren, was uns angeboten wurde, da wir rechtzeitig zum vereinbarten Treffpunkt kommen wollten. Da das Hotel ein wenig außerhalb von der Stadt war, mussten wir noch ein Stückchen fahren. Angekommen, ging es dann gleich los. Die Quads standen schon bereit. Nach einer kurzen Einweisung konnten/mussten/sollten wir ein paar Proberunden auf dem hügeligen Gelände drehen. Ich muss schon sagen das Gelände war nicht grade für Unerfahrene und diejenigen, die noch leicht zögerlich waren, geeignet. Es ging an manchen Stellen ziemlich hoch und runter, aber das war der Sinn der Sache, um sich an das „Gerät“ zu gewöhnen. Anfangs habe ich versucht die Hindernisse zu umfahren. Ich saß noch nie auf so einem Ding und ich konnte es nicht gleich so lenken, dass es da hinfährt wohin ich eigentlich wollte. Aber das legte sich schnell und ich fühlte mich sicher und dann ging es los.

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Die Strecke war vom Veranstalter gut ausgewählt. Laut ihm ist es in Deutschland die einzige Strecke, auf der es offiziell erlaubt ist im Geländer zu fahren. Es ging Berg hoch und wieder runter, es war steinig, kurvig, nass, mit Höhen und Tiefen. Besonders Spaß hat es gemacht, als wir durch den Wald gefahren sind. Mit hoher Geschwindigkeit über die ganzen Hindernisse, also Äste, Steine … etc., zu fahren war echt cool. Es gab auf der Strecke eine besondere Stelle, die mir persönlich am besten gefallen hat. Es ging Berg hoch, man musste schon Gas geben, um hoch zu kommen. Den „Weg“ kreuzte aber ein Fluss, den man überqueren musste. Als man dann durch das Wasser mit hoher Geschwindigkeit gefahren ist, hat das Wasser ziemlich hochgespritzt. Die Quads und die Klamotten waren echt dreckig danach. Es was einfach toll! Es wurde auch im Voraus angemerkt, dass man Kleidung und Schuhe anziehen sollte, die dreckig werden können. An alles wurde gedacht. Bei der Halbzeit erreichten wir eine Stelle mit toller Aussicht und alle Teilnehmer der Tour zückten ihr Handy oder Kamera. Der Ausblick war echt schön. Dort machten wir eine kurze Pause und bald flitzten wir weiter.

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Irgendwann nachmittags war die Tour dann zu Ende. Von mir aus hätten wir noch mehrere Stunden fahren können. Es war echt lustig und ich hatte das Fahrzeug dann auch unter Kontrolle. Insgesamt waren wir von der Tour wirklich begeistert. Es hat sich mehr als gelohnt. Solche Quad Touren veranstalten Sie auch im Winter in Tirol. Dass soll auch ziemlich Spaß machen. Wollen wir auch unbedingt mal machen, doch leider fehlt uns hierzu die Zeit. Es gibt noch viele andere Erlebnisse, die wir ausprobieren wollen. Aber irgendwann kommen wir dazu auch noch.

Jedenfalls, sind wir nach der Tour noch ein bisschen in die Stadt. Da das Wetter so schön, hat es uns dazu verleitet in der Altstadt eine Gelateria aufzusuchen und gemütlich in der Sonne unsere Eindrücke auszutauschen. Zum Abend hin, bei einem Spaziergang fanden ganz spontan ein super Restaurant. Dort gab es für uns einen „Wellness-Teller“ zum Abendessen. Lachs, Zander, Steinbutt, Scampi, Jakobsmuscheln, dazu Balireis im Bambuskörbchen waren der Inbegriff von Wellness. Dazu ein Hugo mit frischer Minze hat die Leckerei vollständig abgerundet. Unseren Wochenendtrip beendeten wir in einer mexikanischen Bar. Am nächsten Morgen war die Zeit reif um nach Hause zu fahren.

Falls Ihr auch mal Lust habt auf ein Quad-Erlebnis, dann schaut doch mal bei http://jochen-schweizer.de vorbei. Ich werd da immer fündig, wenn wir mal wieder Lust auf Spaß und Action haben.

CHANGES – Make it happens

Mut zur Veränderung


Wie bereits im Post zur meiner Person erwähnt, habe ich mein Aussehen schon öfters verändert. Manchmal aus Jucks und Dollerei, unter anderem aber auch bewusst. Nicht alle meine Experimente waren mir gelungen und nicht immer habe ich mich wohlgefühlt. Dennoch habe ich gelernt, damit umzugehen und das Beste draus zu machen.

Ich schaue mir sehr gerne die Umstyling Folgen von Germany´s Next Topmodel an, denn so kam ich auf die Idee mir das erste Mal meine Haarpracht ganz ganz kurz abzuschneiden. Und drei Mal dürft Ihr raten, welche Frisur ich mir schneiden lassen habe … . Na klar, die von Lena Gercke. Ich war total begeistert von der Verwandlung und so wollte ich meine Haare auch tragen. Der Termin beim Friseur war schnell arrangiert. Nebenbei gesagt, ich gehe schon seit Jahren zu der gleichen Friseurin, meine Haare vertraue ich keinem anderen an. Es ging alles ruck zuck, schnipp schnapp und meinen langen Pferdeschwanz hielt ich nach wenigen Sekunden in der Hand. Leider kann ich Euch kein Foto zeigen, als die Frisur frisch geschnitten wurde, da es keins davon gibt.

Aber ich habe ein wenig in meinem Bild-Archiv gestöbert und ein paar Exemplare gefunden, als sie schon ein wenig nachgewachsen waren. Um den Kontrast von lang auf kurz zu sehen, zeigen ich ein paar Bilder welche Haarlänge mein Ausgangspunkt zum Kurzhaarschnitt war.

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Von ungefähr dieser Länge oder vielleicht auch ein wenig länger hab ich mich für einen Kurzhaarschnitt entschieden. Und das Endergebnis war ungefähr so (siehe unten), nur ein bisschen kürzer … . Das Bild ist schon knapp vier Monate nach dem Friseur Termin entstanden. Dieses Experiment habe ich gleich zwei Mal gemacht. Nur beim danach folgenden Schnitt, der so ähnlich wieder sein sollte, war dann doch nicht ganz so, wie ich ihn eigentlich wollte.

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Gleich nachdem ich aus dem Salon raus bin, muss ich schon gestehen, ich könnte anfangen zu heulen und da habe ich endlich verstanden, warum die Mädels bei GNTM ein Drama um ihre Haare veranstalten. Jetzt kann ich es vollkommen nachvollziehen. Dennoch würde ich mir auch heute noch die Haare abschneiden, auch ganz kurz wieder, aber nach einer genauen und guten Beratung und mir dies gut im Voraus überlegt zu haben, was ich da eigentlich mache. Ich bin auch schon im Moment dabei zu überlegen, was man denn aus meinen Haaren bzw. der gegenwärtigen Haarlänge machen könnte. Aber zurück zum Thema … Wie gesagt, ich habe es schon ein wenig bereut, die Haare so extrem abschneiden zu lassen. Zudem war das auch ein recht ungünstiger Zeitpunkt. Es war Sommer und es war auch echt super heiß. Da ich mich nicht wirklich wohl gefühlt hatte, habe ich den „ganzen“ Sommer lang Mützen getragen, um mein Unwohlsein zu kaschieren. Irgendwann hab ich gesagt (ausgerechnet dann wenn es kälter wurde und eigentlich das Tragen von Mützen, Hütten oder Caps angebracht war) „Ne so geht es nicht weiter!“, da hab ich Haarwachs für mich entdeckt. Damit habe ich angefangen zu experimentieren und habe in der Tat ein paar coole Styling Variationen in Laufe der Zeit perfektionieren können. In Nachhinein muss man eigentlich schon sagen der Haarschnitt hatte viel zu bieten und man hätte mit den Haaren viel spielen können, nur muss man sich damit beschäftigen und ein paar Styling Tipps ausprobieren. Deshalb würde ich nie „Nein“ zu einem komplett neuen Haarschnitt sagen. Man muss nur wissen, was man draus macht. Leider wusste ich es zu dieser Zeit nicht. Wie sagt man so schön: „Aus Fehlern lernt man.“

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Wie man auf den Bildern erkennen kann, hab ich auch die Haarfarbe ziemlich oft gewechselt. Und zwar von Braun auf Blond. Von Blond auf Schwarz. Von Schwarz auf Rot. Mein Highlight war Kupferrot. Leider kann ich kein Bild präsentieren. Aber als die Farbe noch frisch war, die Haare lang und ein üppiger Pony noch dazu, war das schon meine Lieblingsfrisur. Es war auffällig, es war hipp, nicht jeder hatte so eine Haarfarbe und es hat mir echt gut gefallen. Ehrlich gesagt ich weiß nicht warum, aber irgendwie habe ich die Haare, nachdem sich das Kupferrot ausgewaschen hat, schwarz gefärbt.

Der ständige Farbwechsel, den ich immer selbstständig durchgeführt habe (das Kupferrot war eine Ausnahme) vielleicht mal mit der Hilfe von einer Freundin von mir als sie zu lang waren um es selbst zu machen, hat meinen Haaren überhaupt nicht gut getan. Zum Haare Schneiden bin ich immer zum Friseur gegangen, habe auch keinem anderen Friseur vertraut, aber gefärbt hab ich sie selber. Komische Einstellung. Aber so war ich eben. Deshalb achte ich jetzt um so mehr auf die Pflege und färbe meine Haare auch nicht mehr alleine und nicht mehr so oft. Obwohl das Färben nicht grade günstig im Salon ist, aber es lohnt sich auf jeden Fall. Ich habe meinen Haaren selbst mehr Schaden hinzugefügt, als „irgendjemand“ es hätte machen können.

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Die Schandtaten wieder gut zu machen oder zumindest Ihnen entgegenzuwirken, mache ich regelmäßig Haarmasken. Ich hab ein super Rezept gefunden und bereite mir mein Haarpflegemittel selbst zu. Das Wunderheilmittel heißt Avocado und spielt bei der Haarpflege eine große Rolle, wie bei vielen anderen Pflegeprodukten auch, und darf bei meiner Prozedur ebenfalls nicht fehlen. Hauptingredient ist wie gesagt Avocado, Olivenöl und ein wenig Honig. Die Avocado-Frucht halbieren, die Haut, den Kern entfernen und das Fruchtfleisch mit einer Gabel klein stampfen oder gleich einen Mixer benutzen (geht schneller und die Masse wird auch feiner) dazu ein Teelöfel Honig und zwei Teelöfel Ölivenöl beimischen. Alle Zutaten miteinander vermischen und die Menge in die Haare einmassieren.

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Ich würde empfehlen die Maske mindestens eine Stunde lang einwirken zu lassen und danach die Haare gründlich ausspülen. Der Nachteil bei dieser Maske ist, dass wenn die Avocado-Stückchen nicht fein genug gestampft wurden, dann ist es umso schwieriger die Masse auszuwaschen. Also ist es schon besser einen Mixer für die Zubereitung zu benutzen. Die Maske ist schnell fertig, man braucht nicht viele Zutaten, lediglich drei, zudem sind diese überall in jedem Supermarkt erhältlich und einen Mixer. Doch selbst dieser muss nicht unbedingt zur Hand liegen. Und glaubt mir die Maske wirkt wirklich! Die Haare sind danach viel weicher, sie glänzen wieder und sehen auch viel gesünder aus. Ein weiterer Vorteil ist, diese Maske enthält absolut keine Chemikalien und ist zur 100% natürlich. Da meine Haare durch das viele Färben und Blondieren recht trocken und strohig geworden sind, ist gerade Honig umso wichtiger für die Feuchtigkeit. Bei der Schampoo-Wahl achte ich auch darauf, dass dieser feuchtigkeitsspendend ist. Da habe ich mich in die LUSH-Produkte verliebt.

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Ich liebe die LUSH-Läden. Da durftet es immer so wahnsinnig gut und alles ist so bunt und so toll. Wenn ich könnte, würde ich den ganzen Laden leer kaufen. Die Schampoo´s aber auch ihre Badebomben und Handcreme, kann ich nur weiterempfehlen. Meiner Meinung nach, gibt es an den Produkten nichts auszusetzen. Und keine Verwendung von Plastikverpackungen. Einfach super!

Nachdem es mir bewusst geworden ist, wie wichtig die Haarpflege ist, achte ich stärker auf die Qualität der Produkte. Also welche Inhaltsstoffe das Produkt enthält oder was genau das Schampoo oder das jeweilige Pflegeprodukt bewirken soll. Die Kaufentscheidung mus schon überlegt sein. Oder ich mache mir meine Pflegemittel selbst. Da weiß ich auch auf jeden Fall, woher was kommt und welche Zutaten ich verwendet habe. Seit dem ich wirklich pingelig auf all die Aspekte achte, sind meine Haare viel gesünder, gewinnen an Glanz und wachsen auch schneller. Da ich zudem auch noch fast täglich auch noch ein Glätteisen benutze, ist eine regelmäßige Haarpflege unentbehrlich.

Und wenn es mit der Pflege gut funktioniert und die Haare gesund sind, da kann man sich schon die Ein oder die Andere Änderung gönnen. Und da freue ich mich schon mega drauf …

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