Schlagwort-Archive: Peace

… in the streets of San Francisco

“ East is East, and West is San Francisco.“ – O.Henry


Zu meiner großen Überraschung entpuppte sich San Francisco als eine meiner Favorites an der Westküste. Klar, hatte ich viel & einiges von der Hippie-Stadt gehört und gelesen. Aber ich hätte nicht gedacht, dass SanFran mir tatsächlich mehr am Herzen liegen würde als Los Angeles.

… in the streets of San Francisco weiterlesen

The balinese beginning of new adventure

12 new chapters, 365 new opportunities and so the adventure begins …


Insgesamt ein Dreiviertel Jahr haben wir auf den Tag gewartet an dem wir wieder am Strand des indischen Ozeans unsere Seelen baumeln lassen würden. Dank https://www.expedia.de/ haben wir uns den balinesischen Traum verwirklichen können und es war einfach unbeschreiblich schön. Da wir mit expedia schon ganz oft Wochenend-Trips und auch zahlreiche längere Urlaube organisiert haben, werden wir das Portal auch weiterhin für die Urlaubsplanung verwenden. Einfacher und schneller geht es gar nicht.

Auf dem Weg nach Frankfurt war es schon fast irgendwie unreal, dass es tatsächlich losgeht und dass wir schon ganz bald zum ersten Mal in Bali sein werden. In Denpasar angekommen wurden wir von den Temperaturen auf eine ganz angenehme Weise erschlagen. Ende Dezember und wir haben gefühlte 30 Grad? Ein Traum! Vom ersten Augenblick an, versprach uns die indonesische Insel ganz viele aufregende Abenteuer und die Erwartungen wurden mehr als erfüllt.

Die reibungslose Ankunft im Hard Rock Hotel http://bali.hardrockhotels.net/ war die Krönung des Tages. Super Service, super herzliches Personal und das Beste und Aufregendste war die Live-Band, die jeden Abend die Empfangshalle wirklich im wahrsten Sinne des Wortes gerockt hat. They can really rock that thing! Angefangen bei den Klassikern bis zum neuen Rihanna-Hit war alles dabei, sodass man vor lauter mitsingen den bestellten Cocktail schon ganz und gar vergessen hat. 😀 Bei einem mitternächtlichen Strandspaziergang ging ein wundervoller Abend zu Ende. Wie jeder andere Urlaub den wir machen, ist im Endeffekt gar kein richtiger Urlaub. Ich kann mich an keinen einzigen Urlaub erinnern in dem wir nur am Strand oder Pool gefaulenzt haben. So war es auch dieses Mal. Viel zu viel haben wir uns vorgenommen, kein einziges Mal konnten wir ausschlafen und kein bisschen Entspannung hatten wir uns gegönnt. So sind unsere Holidays eben und wir finden diese Art von Urlauben sehr erfüllend. Es gibt immer was zu erzählen. 🙂

Wir waren im Süden von Bali – Kuta. Diese Gegend ist bekannt für ihre Lebendigkeit und Parties, gerade an Silvester. Wahr ist es! 😀 Leider hat das auch etwas Enttäuschendes an sich. Den Strand von Kuta haben wir als den Schlimmsten, den wir je gesehen haben, erlebt. Es heißt, dass es zu dieser Jahreszeit wohl ganz „normal“ sei. Wir fanden es erschreckend, wie viel Müll sich da angesammelt hat. Wirklich, wirklich sehr sehr schade. Mit unserem Reiseführer hatten wir zwei Ganztagesaussflüge gebucht inklusive eines Fahrers (Gott sei Dank! Der Verkehr ist der reinste Wahnsinn!) und eines deutschsprachigen Reiseführers, der uns wirklich sehr ans Herz gewachsen ist. An dieser Stelle Danke an Pacto Bali http://www.pactoltd.com/ für die zwei Tage voller von ganz ganz tollen Abenteuer, super Organisation und für die ganz vielen Infos, die wir vielleicht sonst nie gekriegt hätten! Beide Daumen hoch !!! Was gibt es Besseres als eine frische Kokosnuss auf Bali zu genießen und einfach mal den Augenblick zu genießen, als ob die Welt für eine Sekunde lang stillstehen würde? Ich glaube wirklich Nichts! In diesem Moment wollte ich mir nichts Besseres vorstellen, als die leckere Kokosnuss mit meinem Schatz zu teilen. Die Atmosphäre, die Menschen und die positiven Schwingungen in der Luft schrien ganz laut: „Lass los! Du hast die Möglichkeit hier zu sein, genieße es! Obwohl bald anstrengende und nervenaufreibende Prüfungszeit auf dich zu kommt, entspann dich!“ 😀 Und genau das tat ich für den Rest des gesamten Urlaubs! Wie es sich herausstellte, war es die beste Entscheidung, die ich bis zum Ende des fantastischen Jahres 2016 hätte machen können.

Schon bald wurden wir von unseren Surflehrern im Hotel abgeholt. Im Voraus haben wir über http://enjoywipeout.com/ einen Surfkurs gebucht. Die nächsten Stunden wurden dann ziemlich hart. Auf den Videos sieht es irgendwie doch ganz einfach aus, ist es aber überhaupt nicht. Das Paddeln ist so ziemlich der anstrengendste Part an der Sache. Und ich dachte, ich betreibe bereits mit Poledance eine super, in Anbetracht des Kraftaufwandes, anstrengende Sportart, aber im Vergleich zum Surfen ist es gar nichts. Dennoch hat es super viel Spaß gemacht, obwohl ich ehrlich gesagt nach kurzer Zeit wirklich fertig war. Den restlichen Tage verbrachten wir dann doch am Pool. Unsere Kraftreserven wurden bis zum äußersten Limit ausgeschöpft. 🙂 Ohne Drama geht es bei uns natürlich auch nicht. Während wir uns für das Abendessen fertig machten, merkten wir, dass unsere Haut schon ziemlich spannt und ganz schön brennt. Und mal wieder zum hundertsten Mal in Folge hatten wir einen heftigen Sonnenbrand. Noch am letzten Tag vor der Abreise schworen wir uns, dass uns so etwas nie nie wieder passieren würde. Nun ja, mal wieder nicht erfüllt. Aber das nächste Mal dann aber auf jeden Fall und diesmal ganz ganz sicher.

Schmerzerfüllt mit brennender Haut haben wir uns am nächsten Morgen wie zwei gekochte Lobster aus dem Bett gequält. 😀 Wir haben uns wirklich sehr auf die Ausflüge gefreut, jedoch wäre uns an diesem Tag das Liebste im Bett zu bleiben und die Sonne zu meiden. Aber wenn wir schon die Möglichkeiten haben das asiatische Paradies zu erkunden, dann ziehen wir es auch mit Tonnen von Sonnencreme auf der Haut durch! Auch mit Schmerzen ;D Und der Tag war ein voller Erfolg. Wir haben das Bestmögliche draus gemacht und es hat sich mehr als gelohnt.Das erste Ziel des Tages war Tanah Lot, Tempel des Ozeans. Wir waren ziemlich früh Vorort, die Zeit zu der nicht ganz so viele Touristen da sind, es waren aber dennoch es viele Menschen da. Es soll ein ganz toller Ort sein, um Sonnenuntergänge zu bestaunen. Das zweite Ziel waren die Reisterrassen von Jatiluwih, die zum UNESCO Weltkulturerbe gehören und das auch zu recht. Der Ort hatte auf mich persönlich eine magische Wirkung. Es war faszinierend dort zu stehen. Dort, wo ganz viel Fleiß und Arbeit geleistet wird und doch so ruhig und friedlich. Ich habe mich in die Reisterrassen von Bali wirklich verliebt und wäre am liebsten dort geblieben. Der traditionelle balinesische Markt bot sooo unglaublich viel. Von Kleidung bis zu Räucherstäbchen, Früchte überall, wo man nur hinschauen konnte. Auf jeden Fall einen Besuch wert. Pura Ulun Danu Bratan – Der Seetempel. An diesem Tempel veranstalten die Reisbauer eine ganz große Zeremonie, um der balinesischen Wassergöttin zu danken. Das Wasser gilt als heilig und es darf im See nicht geschwommen werden.Der Abschluss wurde mit einem Dinner in einem schicken Restaurant mit einem wunderschönen und atemberaubenden Panoramablick gekrönt. Dieser Abend wird mir aus ganz persönlichen Gründen für mein ganzes Leben in Erinnerung bleiben. Denn das war der Abend, der so unerwartet vieles verändert hat. Davon werde ich vielleicht ein wenig später berichten. 😉

Am zweiten Ausflugstag haben wir uns in die Künstlerregion von Bali – Ubud begeben. Holzschnitzerei, Malerei, Schmuckherstellung (Gold & Silber) …etc. Alle Werke sind echte Handarbeit. Viele Monate zum Teil auch Jahre wurden an einem einzigen Bild/Holzstatue verbracht, die man dem Werk sofort ansieht. Selbst bei dem Herstellungsprozess kann man live dabei sein. Man kann hier echt ein paar richtig schöne Schmuckstücke ergattern, was wir selbstverständlich auch gemacht haben. 😉 Luwak Coffee – ein super süßes Tierchen Luwak, das mich an einen Fuchs erinnert, ernährt sich von Kaffeebohnen und scheidet diese aus. Diese werden gesammelt und zu richtigen Kaffeebohnen verarbeitet. Bei einer Kaffee-Teeprobe konnten wir den berühmten Kaffee selbst kosten und er ist wirklich sehr köstlich, wenn man bedenkt wo der Kaffee eigentlich herkommt. Er ist aber sehr stark, selbst für einen Kaffee-junkie, wie mich 😀 Außerdem hatte mir der balinesische LemongrasTee besonders gut geschmeckt. Kann ich nur empfehlen. Ganz besonders habe ich mich auf die Tegalalang Reisterrassen gefreut. Ich habe ja schon oben geschrieben, dass die Reisterrassen es mir echt schwer angetan haben, aber diese waren die Liebe auf den ersten Blick. Sie sind zwar sehr viel kleiner als die Jatiluwih Reisterrassen, aber dafür um so charmanter. Wenn ich jemals noch mal die Gelegenheit haben sollte nach Bali zu reisen, so würde ich zu Tegalalang auf jeden Fall zurückkehren, wenn nicht sogar in der Nähe mir ein Hotel suchen. Faszinierender Ort! Einen tierischen Spaß verspricht der Sacred Monkey Forest Sanctuary in Ubud. Die Affen sind sooo wahnsinnig süß und lustig zu beobachten. Man könnte dort einen kompletten Tag verbringen, ohne dass es langweilig wird.
Wir haben den perfekten Start in das neue Jahr 2017 gehabt. Ein erstes super vielfältiges und abwechslungsreiches Abenteuer im neuen Jahr haben wir bereits erlebt. Bali bietet aber noch so viel mehr, wenn man die Zeit hat, kann man dort noch vieles vieles mehr erleben und erkunden. Da unsere BucketList noch ziemlich lang ist, erwarten uns in diesem Jahr noch einige andere Ziele.

Bali, du warst mehr als wundervoll!

The story of my life

Where my heart will always belong to.

About my Ukrainian roots …


Ein wenig über mein Heimatland will ich dann doch ein bisschen was erzählen. Obwohl ich eigentlich komplett „eingedeutscht“ bin oder wurde oder wie auch immer, gibt es manchmal Tage, an denen ich meine Heimat doch ziemlich vermisse. Mittlerweile fahren wir nur noch ganz ganz selten in die Ukraine. Ganz früher sind wir so gut wie jede Ferien rüber gefahren und ich habe mich selbstverständlich wahnsinnig darüber gefreut. Doch mit der Zeit hat sich einiges verändert und plötzlich wurden die Besuche immer seltener. Vier Jahre war ich nicht mehr drüben bis wir letztes Jahr beschlossen haben dann doch für 10 Tage nach Novovolynsk zu fahren. In die Stadt, wo ich geboren und die ersten zehn Jahre meines Lebens verbracht habe.

IMAG2713

IMAG2711

2102

2099

Wir sind damals kurz nach der Revolution in die Ukraine gefahren. Manche meinten noch, ob es eine gute Idee sei, in ein Kriegsgebiet zu fahren. Aber da ich aus dem westlichen Teil der Ukraine herkomme, gab es bei uns in der Gegend keine militärischen Auseinandersetzungen. Also waren wir in Sicherheit. Dennoch war eine getrübte Stimmung auch in meiner Stadt mehr als deutlich präsent.

Trotz allem, war ich mehr als glücklich darüber, dass mein Freund mich auf diese Reise begleitet hat und ich ihm meine ganze Familie vorstellen durfte, die er sonst theoretisch ohne einen Besuch in der Ukraine nicht kennen gelernt hätte. Das hat mir wahnsinnig viel bedeutet und tut es immer noch! Insbesondere konnte ich ihm unseren süßen aber ganz schön wilden Familienliebling Jacky, der manchmal mega Chaos veranstaltet, vorstellen.

2078

2146

Viel geplant, viel haben wir uns vorgenommen, jedoch hat sich nicht viel daraus entwickeln können. Nach langer Zeit Distanz mit meiner Familie und Freunden, waren wir sozusagen gezwungen immer irgendwelche Einladungen zum Essen anzunehmen, hier mal ein Kaffeekränzchen, dort eine alte Freundin treffen, Oma besuchen …etc. Immer ist etwas dazwischen gekommen. Schade eigentlich, denn es gibt wunderschöne Ecken, Städte, Landschaften und Traditionen, die es Wert sind entdeckt zu werden.

Wir sind eigentlich schon viel um die Weltgeschichte gegurkt, aber ich muss gestehen, dass ich das Land, in dem ich geboren und zum Teil auch aufgewachsen bin, kaum kenne. Selbst in der Hauptstadt, Kiew, war ich nur ein einziges Mal. Und das auch nur, um mein Visum für den befristeten Aufenthalt in Deutschland abzuholen. Damals hatten wir nicht die Zeit, um Touristen zu spielen und sich alles mögliche anzuschauen. Viele meiner Bekannten und Freunde leben seit mehreren Jahren in Kiew. Ist eine tolle und aufregende Stadt, die anscheinend nie schläft. Aber ehrlich, Kiew reizt mich nicht ganz so sehr. Irgendwann, wenn sich mal die Gelegenheit ergibt, werde ich dahin fahren, muss aber nicht unbedingt sein.

Viel interessanter ist aber Lwiw (Lemberg). Eine historische Altstadt mit vielen ukrainischen Traditionen, die in der Tat von der Bevölkerung ausgelebt werden und mit dem Trend eine ukrainische Kult-Stadt zu werden. Freunde von mir, die dort leben, berichten viel über coole Veranstaltungen besonders zur Weihnachtszeit. Für das nächste Mal ist Lwiw auf jeden Fall eingeplant.

Eine weitere tolle Empfehlung ist ein Winterurlaub in den Karpaten. Die Landschaft, die Luft, die Umgebung … Wahnsinn!!! Ich finde das kommt sogar an den Standard in der Schweiz beinahe heran, nur das eine Woche in den Karpaten deutlich günstiger ist. Die Vorstellung ist auf jeden Fall verlockend: Blockhütte mit Kamin, Tasse Glühwein und draußen Schneemassen, perfekte Pisten und super Stimmung, egal wo man hinkommt. Was will man mehr während eines Snowboard- bzw. Skiurlaubs. Genau das steht auf unserer Bucket List und eventuell wird dieser Punkt nächstes Jahr von der Liste auch schon gestrichen. 🙂

Ohne jegliche Aktivitäten sind wir aber nicht nach Deutschland zurück. Ein mal sind wir zu einem See „Solovychi“, um den ganzen Tag die Natur und die frische Luft zu genießen, am Wasser zu sein und Schaschlik, den Oma nach ihrem Geheimrezept zubereitet hat, zu grillen.

2104

2110

2129

2126

2138

War ein toller Tag. Meine ganze Familie, meine bessere Hälfte, gutes Essen, Natur. Mehr wöllte ich in diesem Augenblick auch gar nicht! Apropos wer gerne angelt oder jagen geht, ihr müsst dann auf jeden Fall in die Ukraine!

In der Ukraine gibt es sehr viele Seen. So sind wir an einen anderen gefahren, an dem ich als ein kleines Mädchen sehr oft war. Jedoch hat sich dort vieles verändert. Als ich noch klein war, war da ein völlig ruiniertes „Hotel“, das seine „besten“ Zeiten während der UdSSR hinter sich hatte. Heute wurde es zu einer neuen schönen Anlage saniert und viele Hochzeiten werden dort gefeiert. Das coole dabei ist, dass dort ein traditionelles Bad „Chjan“ aufgebaut wurde. Das war für mich mal was ganz Neues. Es ist praktisch ein Kessel mit Wasser gefüllt, der mit drunter liegendem, brennendem Holz beheizt wird. Zum Kontrast kann man in den Pool, ins eiskalte Wasser springen oder eben direkt in den See. Man wird von vorn bis hinten bedient, was fehlt, wird sofort besorgt. Man muss es nur sagen. Ein toller Ort.

IMAG2894

IMAG2899

IMAG2901

IMAG2904

IMAG2906

2171

Natürlich ist in der Ukraine nicht alles so toll und schön und aufregend, wie ich das jetzt hier beschreibe. Es gibt Schwächen, Defizite und auch hässliche Seiten, aber wenn wir uns eingestehen, die gibt es in jedem Land. Zwar nicht in dem Ausmaß aber dennoch. Lässt man sich auf diese Erfahrung ein und ist vorurteilsfrei, dann kann derjenige die wunderschönen Seiten von Ukraine kennen und schätzen lernen! Mit Sicherheit! Denn wer schon mal da war und die richtig schönen Orte und Landschaften gesehen hat, derjenige wird es nicht bereuen dahin gegangen zu sein.

Ich hatte trotz allem eine schöne Kindheit. Hatte sehr viel Zeit mit meinen Freunden draußen verbracht. Auf Bäumen und Dächern geklettert. Viele Male bin ich auf meinen Knien gelandet, weshalb meine Knie immer aufgeschürft waren. Im Winter nach der Schule immer gleich raus und Schneemänner bauen, im Sommer Salo (ukrainischer Speck) am Lagerfeuer grillen, während einer immer an einer Gitarre gespielt hat und andere Volkslieder bis in die tiefste Nacht gesungen haben. Es gibt so ein paar Ereignisse, an die ich mich heute noch ganz klar erinnere und werde dies mein Leben lang tun. Ich hatte wirklich eine ganz tolle Kindheit!

An diesen Erinnerungen hängt mein Herz und wird es immer tun ….

CIMG4224

CIMG4228

CIMG4237